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Samstag, 7. Juli 2018

Tabu Junior - Testbericht

Meine Tochter hat neulich ein Spiel aus der örtlichen Bücherei ausgeliehen. 
Tabu Junior.
Im Internet kostet dieses Spiel 20 Euro und mehr, wahnsinn, hätte ich nicht gedacht.

Inhalt
In dem Spiel enthalten ist ein Spielbrett, zwei Spielfiguren, eine Sanduhr, eine Quietschfigur und natürlich die Spielkarten mit den Begriffen.

Wie spielt man es?
Nun, eigentlich ist das Spiel schnell und einfach erklärt. Man bildet man zwei Teams. Einer aus dem Team versucht den Oberbegriff einer Karte zu erklären, OHNE dabei eines der beiden darunter stehenden Wörter benutzen zu dürfen und der Teampartner muss erraten um welchen Begriff es sich handelt. Einer aus dem gegnerischen Team passt dabei auf, dass keines der "verbotenen Wörter" dabei genannt wird.
Dabei läuft eine Sanduhr nebenher. Ist die Zeit abgelaufen, oder eines der "verbotenen Wörter" wurde genannt, Drückt der Aufpasser des gegenerischen Teams die Quietschfigur des Spiels. Ist die Sanduhr abgelaufen, darf das Team auf dem Spielbrett seine Spielfigur um so viele Felder vorlaufen, wie man Begriffe erraten hat und das nächste Team ist an der Reihe.

Nun, wir haben es für uns etwas umgewandelt und haben zum einen ohne Spielbrett gespielt und zum anderen sehr schnell die Sanduhr weg getan, denn so schnell kann unser Jüngster (8) teilweise die Begriffe gar nicht für sich lesen und zu erklären beginnen, wie die Sanduhr durchgelaufen ist.
Dann haben wir sehr schnell die Quietschfigur weg getan, denn dadurch ist unser Hund einfach nur abgedreht und es kam kein ruhiges Spielen zustande.

Man kann das Spiel also ganz nach seinen persönlichen Bedürfnissen abändern und muss sich nicht zwangsläufig an die Spielanleitung halten.
Dabei sind die Begriffe auf den Karten auch für kleine Kinder wirklich sehr einfach verständlich, auch wenn es teilweise ein paar wenige Wörter gibt, die dann doch sehr schwer zu erklären sein können und die Kinder teilweise auch gar nicht erst wissen, um was es sich da bei dem Wort handelt, weil sie es nicht kennen, aber das ist eher die Ausnahme und in solch einem Fall, kann man die Karte auch einfach beiseite legen und überspringen.

Unser Fazit
Das Spiel hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und es bringt positive Aspekte mit sich. So lernen die Kinder zu überlegen und sich zu konzentrieren und erweitern dadurch spielerisch ihren eigenen Wortschatz und ihr Ausdrucksvermögen.
Wir haben während des Spielens sehr viel gelacht und wollen demnächst dann mal die normale Tabu Version ausprobieren.
Ich persönlich empfinde das Spiel als sehr wertvoll und nützlich.
Bei manchen Wörtern war ich aber auch positiv überrascht, weil ich nicht erwartet hatte, dass gerade der Kleine mit diesem Begriff zurecht kommen würde, aber er hat sie doch sehr souverän gemeistert und erklärt bekommen.




Freitag, 20. Oktober 2017

Playmobil 5560 Wild Life Löschflugzeug - Testbericht

Im Jahr2015 bekam unser Sohn zu Weihnachten dieses Löschflugzeug von Playmobil geschenkt. Wie es sich im Laufe der vergangenen, knappen 2 Jahre so verhalten hat, versuche ich nun zu beschreiben.

Anschaffung
Nach wie vor ist dieses Flugzeug zumindest in verschiedenen Internet Shops zu bekommen, wo die Preise zwischen 15 und 30 Euro, je nach Shop variieren. Gucken, vergleichen und evtl. auf Angebote warten, lohnt sich.

Aussehen
Es ist ein relativ großes Flugzeug, was je nach Alter des Kindes, aber gut mit einer Hand fest gehalten werden kann. Mit dabei ist natürlich auch ein Playmobil Mensch.
Von oben ist das Flugzeug geöffnet, da sich im „Cockpit“ Inneren ein Druckknopf befindet, der durch eine Feder am unteren Teil des Flugzeugs eine Vorrichtung öffnen lässt, wodurch man Wasser in das Flugzeug aufnehmen und auch wieder ablassen kann.
Insgesamt schaut es recht nett aus und ist natürlich, ganz Playmobil like, komplett aus Kunststoff gemacht.

Spielen


Unser Sohn war zum Zeitpunkt, als er es bekam 5 Jahre alt. Im ersten Moment natürlich vollauf davon begeistert, lies er es imaginär durch die Luft fliegen, lief mit dem Flugzeug in der Hand durch das ganze Haus.
Inzwischen ist er nun 7 Jahre alt und das Flugzeug kommt lediglich noch mit in die Badewanne, um damit zu spielen.
Im leeren zustand, treibt es gut und gerade auf der Wasseroberfläche. Was ich etwas ungünstig gemacht finde ist die Tatsache, dass wenn man es mit Wasser befüllt, sich das ganze Flugzeug Innere mit Wasser füllt und entsprechend auch nicht mehr gerade auf dem Wasser liegt. Auch schwabbt entsprechend Wasser überall heraus, wenn man das Flugzeug in der Hand hält und es bewegt. Hier wäre eine Art Wassertank eine bessere Lösung gewesen. Ansonsten, lässt sich das Wasser durch die untere Öffnung auf prima wieder ablassen, wenn man den Knopf wieder neu betätigt.
Die Jahre sieht man dem Flugzeug im Übrigen nicht an. Es ist weder verblichen, noch ist irgend Etwas daran abgebrochen oder kaputt gegangen.


Fazit
Es ist ein ganz nettes Spielzeug, wo ich bei der Anschaffung allerdings wirklich auf Angebote achten würde, denn 30 Euro, erscheinen mir dann doch recht viel, wohingegen 15 Euro ein guter Preis sind. Unser Sohn hat selbst mit 7 Jahren noch seinen Spaß mit dem Flugzeug, wenn auch lediglich noch in der Badewanne, aber das finde ich auch in Ordnung so.

An der angegebenen Altersempfehlung von 4 – 10 Jahren finde ich auch nix dran auszusetzen.

Mittwoch, 1. Februar 2017

PLAYMOBIL - Riesen-Kampfdrache mit Feuer-LEDs 5482 - Testbericht

In den Zimmern unserer Kinder tummelt sich eine unvorstellbare Menge an Spielzeugen, darunter auch Playmobil und unser Sohn ist auch in Besitz dieses Drachen hier, über den ich nun versuchen möchte, ein paar Zeilen zu schreiben.

Anschaffung
Mein Sohn hat diesen Drachen zu Weihnachten 2015 geschenkt bekommen. Preislich liegt der bei etwa 20 Euro, was ich noch ganz in Ordnung finde.

Aussehen
Es ist ein recht großer Drache aus Kunststoff, der in schwarz gehalten ist mit einer „Feuermähne“, die auf Knopfdruck leuchten kann und aus dem beweglichen Maul schaut auch eine Kunststoffflamme heraus. 
Beine, Arme, Kopf, Maul und Flügel sind dabei beweglich und die Flügel haben schon eine ziemliche Spannweite, wenn man in Spielzeugkisten Dimensionen rechnet, da nimmt der Drache aufgrund der Flügel schon ordentlich Platz in Anspruch.

Spielen
Mein Sohn hat die Anfangszeit sehr viel damit gespielt, natürlich, da war es noch aufregend und neu, heute spielt er nur noch sporadisch damit, doch ist der Drache noch vollkommen in Ordnung, wenn auch die Lanze mittlerweile verschütt gegangen ist, aber da kann ich drüber hinweg sehen. Zwischenzeitlich war auch mal der ein oder andere Flügel verschwunden, doch den haben wir immer mühelos wiederfinden und neu an den Drachen anbringen können.

Auch die leuchtende Feuermähne leuchtet nach wie vor sehr gut und es war bislang nicht nötig, irdendwelche Batterien zu wechseln, wobei ich so direkt jetzt nicht einmal wissen würde, was für welche man dafür benötigt. Das einzige was ich weiß ist, dass sich unter dem Kopf des Drachen eine Schraube befindet, also gehe ich davon aus, dass sich dort auch das entsprechende Batteriefach befindet.

Fazit
Mein Sohn mag seinen Drachen, auch wenn das Spielen damit weniger geworden ist, so wird er in den Momenten, wo damit gespielt wird, ausgiebig und intensiv gespielt, ohne dass unser Sohn ständig in der Tür steht, weil irgendetwas davon abgefallen oder abgebrochen wäre. Überhaupt schaut der Drache kein bisschen rampuniert aus, was für seine Robustheit spricht.
Von der Standfestigkeit, muss man halt immer schauen, wie man die Beine am besten ausrichtet, damit der Drache wegen seiner großen Spannweite nicht ungewollt beim Spielen umkippt.
Insgesamt finde ich die Altersangabe von 5 – 12 Jahren schon angemessen, wobei ich auch sagen würde, dass auch etwas jüngere Kinder unter Aufsicht durchaus damit spielen dürften. Ich habe auch noch keine Kleinteile von dem Drachen abfallen sehen, an denen sich ein Kleinkind dran verschlucken könnte.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Playmobil 5063 Prinzessinnenschloss mit Pegasus Testbericht

Ein solches Schloss von Playmobil hat meine Tochter sich bereits viele Jahre gewünscht gehabt. Zu Weihnachten 2014 ging dieser Wunsch dann für sie in Erfüllung. Entsprechend existiert dieses Spielzeugset nun also ziemlich genau 1 Jahr lang in unserem Haushalt.

Anschaffung
Geschenkt bekommen hat sie es von ihren Patentanten. Während es in der Preislistenübersicht 69 Euro kosten soll, hat amazon derzeit einen Preis von 104 Euro. Schon Wahnsinn, in welchen Preisspannen sich solche Spielzeuge so bewegen können. Ich weiß wohl, ich hätte das Geld aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dafür ausgegeben.

Aufbau und Aussehen
Obwohl das Set eine Altersempfehlung hat von 4 bis 10 Jahren, ist meine (damals 9 jährige) Tochter nicht dazu fähig gewesen, es alleine aufzubauen und so hat es mein Mann dann erledigt und hat etwa 2 Stunden lang dafür gebraucht, was ich schon ziemlich krass finde.
Irgendwelche Probleme beim Aufbau hatte er dabei keine, es war lediglich zeitraubend, jedoch nicht zum Verzweifeln.
Wenn es dann fertig aufgebaut ist, hat man ein recht großes Gebilde aus Kunststoff, welches aus einem Schlossturm besteht, ein paar Schlosszimmer, einer Schlosstreppe und den Schlossgarten muss man sich dazu denken, auch wenn einige Kleinteilige Schlossgarten Zugehörigkeiten durchaus vorhanden waren. Mit im Umfang des Sets gab es dann ein paar Playmobil Menschlein, einen Pegasus (den meine Tochter zwar bereits aus einem anderen Set hatte, aber sei´s drum) und einige Einrichtungsgegenstände. Insgesamt also ziemlich viel Kleinkram, welches von kleineren Kindern durchaus verschluckt werden könnte.
Insgesamt gesehen, wirkt es auf dem Coverbild des Playmobil Kartons und auch auf sämtlichen Hersteller Fotos wesentlich größer und prachtvoller, als es eigentlich ist.

Spielen
Meine Tochter war unglaublich begeistert von diesem Schloss und so hat es die ersten Tage bei uns im Wohnzimmer gestanden, wo sie ausgiebig spielte, bevor es in ihr Kinderzimmer rüber transportiert wurde, wo es auch gut und gerne ein paar Monate so stand und uneingeschränkt von ihr bespielt werden konnte. Zwar hat sie nicht gerade das größte Kinderzimmer und so nahm dieses Schloss schon einiges an Platz weg, aber meine Tochter war glücklich und das war die Hauptsache. Auch Figuren aus anderen Playmobil Sets konnten hier prima in das Spiel integriert werden und auch ihre Filly Pferde durften hier ein- und ausgehen und drüber hinweg fliegen. Das finde ich ja so toll an Playmobil, die kindliche Phantasie kennt keine Grenzen und sämtliche andere Spielzeuge können hier mit einbezogen werden, wie es dem Kind gerade gefällt.
Allerdings kam dann nach und nach die Zeit, wo immer mehr an dem Schloss verschwand und abgebastelt wurde. So liegt dieses schweine teure Vieh von Kunststoff Schloss mittlerweile in sämtlichen Einzelteilen zerlegt in einer Kiste und wird keines Blickes mehr gewürdigt, zumindest nicht mehr als Ganzes, weil meine (mittlerweile 10 jährige) Tochter einfach nicht dazu in der Lage  ist es wieder richtig zusammen zu setzen. So kommen höchstens noch manchmal Einzelteile des Schlosses zum Spieleinsatz, aber nun gut, solang es ihr so gefällt…
Ein Vorteil dadurch, sie hat einiges an Platz in ihrem Zimmer dadurch wieder zurück gewonnen.

Fazit
Ich kenne halt meine Tochter, was wahrscheinlich auch bei vielen anderen Kindern so sein dürfte, dass irgendwann Alles in Einzelteilen zerlegt durch die Zimmerecken fliegt. Darum hätte ich persönlich ihr das Schloss auch nie im Leben selber gekauft, zumindest nicht für den originalen Kaufpreis, höchstens gebraucht zu einem extremen Schnäppchen. Sie hatte durchaus ihren Spaß damit und hat ihn Stückchenweise auch immer noch, trotzdem finde ich es etwas schade, dass es nicht langlebiger Weise in ihrem Kinderzimmer komplett stehen bleiben konnte. Aber so sind Kinder halt nun mal würde ich sagen. Mit der großen Playmobil Kirche war es schließlich auch nicht anders.

Freitag, 20. November 2015

Sternenschweif - Das Geheimnis im Zauberwald (Nintendo DS) Testbericht

Meine Tochter liebt ja die Sternenschweif Bücher und generell mittlerweile die Sternenschweif Produkte sehr. So stolperte ich mal zufällig über ein Nintendo DS Spiel von Sternenschweif und sofort stand für mich fest, dass meine Tochter es bekommen soll.

Anschaffung
Auf amazon hat dieses Spiel einen Preis von 20 Euro. In Auftrag gegeben habe ich den Kauf dann den Patentanten zum Geburtstag.
Von dem Spiel gibt es zwar eine 3Ds Version, aber ich war bislang von den ganzen 3Ds Spielen für den Nintendo so enttäuscht, dass ich dazu übergangen bin nur noch „normale“ DS Spiele zu kaufen, ohne 3D, denn die sind in der Regel auch immer ein kleines bisschen günstiger zu haben, als die 3Ds Spiele

Kleine Eckdaten
Das Spiel hat generell eine Altersfreigabe von 0 Jahren, schön und gut, hinten drauf auf der Hülle steht die Altersempfehlung von 7 Jahren und dass Lesekenntnisse vorhanden sein müssen. Direkt zu Beginn des Spiels bestätigt sich das auch, ohne des Lesens mächtig zu sein, kommt man hier in dem Spiel nicht weit.
Von der Grafik her, bin ich sehr enttäuscht, da sie in etwa auf dem Stand von Ende der 90er Jahre ist, würde ich jetzt so sagen. Lediglich die Einspielungen, wenn zwei Figuren im Spiel um Dialog sind, ist die Grafik im oberen Nintendo Fenster etwas befriedigender und „schöner“ für die Augen anzusehen.
Wer die Sternenschweif Bücher liest, hat ja automatisch ein großes Spektrum an Fantasie, wie das so alles aussehen könnte, Detailverliebte Gedanken bis zum Geht nicht mehr und dann wird man in ein Nintendo Spiel mit dieser Grafik gesetzt und da ist man einfach zwangsläufig einfach nur enttäuscht, weil die Grafik wirklich so gar nix Schönes und keinerlei Augenschmaus bereits hält und es einfach nix Detail verliebtes gibt, sondern eher so wirkt, als hätten die Entwickler gesagt „So, da habt ihr Sternenschweif Fans eure Nintendo Spiel, eben schnell aus dem Ärmel geschüttelt und lieblos dahin geklatscht, Hauptsache ihr habt was, um mit Sternenschweif über das Nintendo Display zu huschen“.
Womöglich gibt es auch Kinder, die mit der Grafik wirklich einfach nur glücklich sind, das will ich gar nicht abstreiten, aber ich für meinen Teil hatte mir da an der Stelle einfach mehr erhofft.
Die meiste Mühe und Detailverliebtheit scheint einfach nur in das Cover der Spielehülle gesteckt worden zu sein.
Mag ja vielleicht auch sein, dass ein Nintendo einfach nicht mehr an Grafik hergeben kann, aber gerade in der heutigen Zeit, wo Kinder so viel extrem bombastisch bessere Grafiken in Spielen gewohnt sind und geboten bekommen, ist es einfach bloß ernüchternd im Achteck.
Auch vom Sound her bin ich hinterher beigegangen und habe den Sound am Gerät ausgeschaltet, weil es einfach nur immer die ganze Zeit eine monotone Melodie ist und man im Spiel auch nicht ganz zwingend notwendig darauf angewiesen ist.

Spielsteuerung
Das Spiel lässt sich die ganze Zeit über nur über das Touchfeld auf dem Nintendo steuern, über irgendwelche Steuerkreuze und Steuerknöpfe lässt sich da gar nix machen.
Meine Tochter hat bereits vor Längerem ihren TouchPen für den Nintendo verloren. Es funktioniert zwar, das Spiel nur mit den Fingern zu spielen, aber an manchen Stellen im Spiel braucht es dann doch so viel Fingerspitzenfeingefühl, dass der Stift einfach nur zwingend empfehlenswert ist. Ich bin hinterher beigegangen und habe für solche Stellen meinen gummierten Nagelknipser genommen ^^.
Generell kann man hier in dem Spiel bis zu 4 Spielstände eröffnen, was es bei uns ermöglicht hat, dass sowohl ich, also auch meine Tochter mit dem Spiel spielen konnten, ohne dass wir uns mit den Spielständen ins Gehege gekommen wären.
Ein zwischenzeitlichen Speichern ist auch immer und zu jederzeit möglich, man muss also nicht erst zu bestimmten, festgelegten Speicherpunkten gelangen, wie es in so manch anderen Spielen der Fall ist. Meine Tochter hat die ersten Tage den Nintendo gar nicht ausgemacht, sondern an gelassen und einfach an das Akku Ladekabel gehangen, weil sie es gar nicht wusste, wie man hier den Spielstand speichern kann.

Das Spiel
In dem Spiel geht es darum, dass Holzfäller einen Wanderweg durch den Wald bauen wollen und dieser genau durch die „geheime Lichtung“ führen würde (Wer die Bücher kennt, wird wissen was da gemeint ist. Generell ist es schon ein wenig von Vorteil, sich mit den Geschichten der Sternenschweif Bücher auszukennen, um direkt und leicht verstehen zu können, was es hier womit auf sich hat im Spiel.) und das muss natürlich unbedingt verhindert werden.
Im Großen und Ganzen handelt es sich bei dem Spiel um ein Point and Klick „Abenteuer“, was ziemlich nüchtern gehalten wurde. Man muss immer wieder kleine Rätsel lösen, Schiebepuzzle und Suchbilder durchforsten. Das kleine Tagebuch am Bildrand ist da immer eine kleine Hilfe, weil da immer steht, was aktuell die Aufgabe ist und wenn man in ein Gebiet kommt um die Lösung zu finden, helfen einem entsprechend auftretende Symbole sofort weiter und man weiß genau, zu welcher Stelle man nun hin gehen muss und was man dort antippen muss.
Generell ist es für Kinder wohl angemessen gemacht worden, wobei meine Tochter eine Woche lang an dem Brückenrätsel gescheitert ist und es nicht gelöst bekam, wo ich mir als Erwachsener dann denke „na ist doch ganz einfach“ und habe ihr das Rätsel dann halt ganz schnell eben im „Vorbeigehen“ gelöst. Dann gibt es wiederum aber auch Rätsel, wo selbst ich beigegangen bin und mir eine Spielelösungsseite im Internet zur Hilfe genommen habe, also ich kann mir schon vorstellen, dass so manches Kind da schon verzweifelt und irgendwann frustriert das Spiel in die Ecke wirft.
Zwischendurch kann man in dem Spiel auch mal ein kleines „Turnier“ reiten und sich um die Pflege von Sternenschweif selber kümmern, wobei es an manchen Momenten schon eher ein „Muss“ ist, denn bevor die Hufe nicht ausgekratzt sind, oder das Fell gestriegelt, oder das Pony nicht gefüttert wurde, kommt man einfach nicht aus dem Spielareal heraus und bekommt immer die Meldung, dass vorher was mit Sternenschweif im Stall gemacht werden muss, was mich manchmal zwar schon ein wenig genervt hat, jetzt das olle Vieh da erstmal striegeln zu müssen, aber nun gut, es hält ja jetzt auch nicht Stundenlang den Spielverlauf auf und man weiß anschließend immer noch sehr genau, was man tun muss und was man gerade vor hatte in dem Spiel.
Ich für meinen Teil habe somit dann insgesamt nicht einmal 2 Stunden gebraucht, um das ganze Spiel einmal komplett durch zu spielen.
Am Ende war ich dann etwas enttäuscht, als dann das letzte Rätsel gelöst war, man plötzlich in der Buchhandlung steht, noch zwei Gespräche führen kann und dann nur noch der Abspann kommt und man einfach GAR NIX mehr in dem Spiel machen kann, weil man schlicht weg und ergreifend nicht mehr aus dieser Buchhandlung heraus kommt.

Fazit
Ja, für mich war es jetzt ein ganz netter Zeitvertreib für nebenher, aber nix wirklich fesselndes und hätte ich nicht unbedingt einen Bericht darüber schreiben wollen, hätte ich es womöglich nicht einmal unbedingt zu Ende spielen wollen, also gehe ich auch nicht davon aus, dass irgendein Kind da wirklich verbissen dran rum spielt, bis es wirklich die ganzen Rätsel alle gelöst und die „geheime Lichtung“ gerettet hat. Dafür sind manche Rätsel für Kinder einfach viel zu „schwierig“ und „schwer durchschaubar“. An sich ist das Spiel wirklich recht eng an die Bücher und ihre Geschichten gehalten  und entwickelt im Spiel kein Eigenleben, wo man denken könnte „oh, das hat mit dem Sternenschweif jetzt aber mal so rein gar nix mehr zu tun“.
Tja, ich tue mich gerade mit einer Bewertung etwas schwer, wer gerne seine Spiele „freestyle“ spielt und lieber Jump & Run oder Wettbewerbe spielt, der wird hier nicht ganz so glücklich werden, es ist halt in meinen Augen mehr etwas für Freunde der „Point & Click“ Spiele, wobei richtig eingefleischte Freunde der Spielart hier auch etwas nüchtern enttäuscht werden könnten, weil es hier wirklich immer so offensichtlich ist, was als nächstes zu tun und anzutippen ist und man gar nicht erst groß dazu kommen muss zu überlegen, wo man an welcher Stelle wonach suchen könnte. Ich sage mal, es ist für Kinder ein netter Einstieg, was Point & Click Spiele angeht und für Sternenschweif Fans sowieso, aber man sollte nicht ganz so große Erwartungen an das Spiel stellen.
Zumindest läuft es ruckelfrei und hängt sich nicht andauernd zwischendurch während des Spielens auf, sondern läuft ziemlich flüssig.

Samstag, 3. Oktober 2015

Lego Friends 41033 - Einsatz am Dschungel-Wasserfall - Testbericht

Lange hatten mein Mann und ich uns dagegen entschieden gehabt, dass unsere Tochter Lego Sets zum Spielen bekommen soll. Das hat sich mit der Zeit aber geändert und so war das erste Set, was sie bekommen hat dieses hier, „Einsatz am Dschungel Wasserfall“.

Anschaffung
Gekauft hatten wir es im Rossmann, wo es auf unglaubliche 10 Euro runter reduziert worden war, zu dem Preis muss man einfach zuschlagen, denn wer sich mit Lego Preisen auskennt, der weiß, dass Lego ziemlich hohe Preise erreichen kann.

Aufbau und Aussehen
Das Set ist für Kinder in einem Alter von 6 bis 12 Jahren bestimmt, doch bereits beim ersten Blick in den Karton wurde klar, da wird unsere Tochter mit ihren fast 10 Jahren ihre Probleme mit bekommen, weil es sehr viele kleine Einzelteile beinhaltet.

Eigentlich ist so eine Aufbauanleitung, die im Set mit enthalten ist ja immer leicht verständlich, doch tauchten bei unserer Tochter doch immer wieder Fragen auf, die ihr das Aufbauen erschwerten und so versuchte sie sich geschlagene 3 Stunden alleine an dem Aufbau, ehe mein Mann dann doch zu der Entscheidung kam, ihr zu helfen und mit dem Papa zusammen, war die ganze Sache dann innerhalb von einer weiteren halben Stunde erledigt.

Vom Aussehen her, frage ich mich schon, wie man es „Einsatz am Dschungel Wasserfall“ nennen kann, denn einen Wasserfall erkenne ich (außer auf dem Bild der Verpackung) beim besten Willen nicht und dass es sich um einen Dschungel halten soll, sehe ich auch höchstens an der Lego Liane, die sich da von dem „Gebäude“ herunter windet.

Spielen
Nunja, wenn es dann mal zusammen gebaut ist, will Kind auch schließlich damit spielen, wobei es im Spiel meiner Tochter nicht wirklich um einen Dschungel geht, sondern viel mehr um das Lego Mädchen, den kleinen Tiger und dem Chamäleon aus dem Set.
Sowieso fallen ziemlich oft einzelne Teile von dem Gesamtaufbau ab und so wurde das ganze Gebilde nach bloß bereits einer Woche mit dem Papa zusammen noch einmal von neu aufgebaut. Problematisch wird es dann auch noch, wenn Kinder zu Besuch sind, die nicht so „Lego erprobt“ sind und meine Tochter dann hinterher traurig ist, dass alles wieder auseinander gepflückt ist, seit dem stellt sie es immer möglichst hoch in ihrem Zimmer in Sicherheit, wenn sie weiß, dass andere Kinder zu Besuch kommen.
Sowieso ist das ganze Set an sich nicht besonders groß. Wenn man sich den Maßstab ansieht, dass die Mädchen Figur gerade einmal Fingergroß ist und die Tiere noch etwas kleiner, würde ich von dem großen ganzen Rest des Sets vielleicht den Vergleich anstellen, von einer Erwachsenenhand im Flächenmaß.
Kleine Kinder sollte man also nicht unbedingt unbeaufsichtigt damit spielen lassen, weil hier doch extrem viele Kleinteile vorhanden sind, die verschluckt werden können.


Fazit
Für 10 Euro konnte man hier nicht sehr viel verkehrt machen, Lego ist immerhin ein sehr beliebtes Spielzeug, was auch im einzelnen nicht so schnell kaputt zu kriegen ist, also jetzt der einzelne Lego Stein an sich und weniger das Gebilde im Ganzen betrachtet.
Meine Tochter hat auch mehr Freude an Mädchen und Tierchen, als wie an dem ganzen Umgebungsrest, aber nun gut, da hat halt wohl jedes Kind auch seine eigenen Vorlieben.
Was ich hier bloß halt wieder gemerkt habe, selbst wenn die Kinder mitten in die Altersempfehlung herein passen, kann man es nicht von ihnen verlangen, es komplett von selbst und alleine aufzubauen, zumindest kann ich das von meiner Tochter nicht.

Freitag, 19. Dezember 2014

Playmobil Adventskalender 5493 Testbericht

Wegen den Allergien unseres Sohnes sind Adventskalender immer so eine Sache. Nach der Enttäuschung des Haribo Kalenders im letzten Jahr, haben wir uns dieses Jahr für beide Kinder für einen Kalender von Playmobil entschieden. Die Wahl für unseren Sohn fiel dann auf diesen hier.

Anschaffung
Bestellt hat mein Mann den auf amazon und hat um die 15 Euro dafür bezahlt, was für Playmobil sogar eigentlich noch ganz akzeptabel ist.

Pappbogen
Damit die einzelnen Teile des Kalenders nicht bis Weihnachten irgendwie durch die Gegend herum fliegen, ist hier ein Pappbogen dabei, der sich sehr einfach aufstellen lässt und auch recht nett aussieht.

Die Türchen und der Inhalt
Die Türchen sind alle aus Pappe gefertigt, die zum Glück aber nicht kaputt reißt, wenn man sie öffnet und es öffnet sich auch keine Tür ausversehen zu viel.
Im Inneren findet sich dann die jeweilige Überraschung des Tages, eingeschweißt in durchsichtiger Folie. Die Überraschungen können auch nicht durch irgendwelche Umstände in ein Fach rutschen, wo sie nicht hin gehören und das Kind so am entsprechenden Tag frustriert vor leerem Türchen hockt und betröppelt rein schaut.
Die Zahlen auf den Türchen sind auch gut groß und unverkennbar leserlich.

Was die einzelnen Überraschungen für den Tag angeht, muss ich sagen, dass ich doch ziemlich enttäuscht bin. Sehr, sehr viele Türchen beherbergen einfach nur Waffen, Rüstungsteile und anderen Kleinkram, wo selbst mein 4 jähriger Sohn an manchen Tagen stöhnt, weil es schon wieder „nur“ Waffen sind, die hinter dem Türchen lagen. Bevor die ein oder andere Menschenfigur dann mal zum Vorschein kam, hatten wir Waffen und Rüstungsteile regelrecht lose auf dem Pappbogen liegen. Wenn ich mir den Playmobil Kalender unserer Tochter daneben anschaue, finde ich den für Mädchen um einiges besser bestückt, was die Überraschungen angeht.
Wenn wenigstens zwischendurch mal ein kleiner Drache zum Vorschein kommen würde, aber nein, der einzige Drache, den der Kalender in sich birgt, kommt erst mit Türchen 24 zum Vorschein.

Fazit
Nicht alle Playmobil Kalender sind schlecht, der meiner Tochter ist sogar richtig toll, auch vom Füllmaterial her, aber dieser hier, den mein Sohn da hat, von dem bin ich wirklich enttäuscht, muss ich ganz ehrlich sagen. Über ein Arsenal voller Waffen und Rüstungsteile, und „Klein Playmobil Plastik Zeug“ freut sich selbst ein kleiner Junger nicht wirklich.